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Was sind die 5 häufigsten Krebsarten?

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Krankheiten

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  1. Lana24 on Mrz 04, 2011

    Krebs ist eine gefürchtete Krankheit, denn er ist oft nicht leicht zu erkennen und es handelt sich um einen reinen Zufallsbefund. Die Therapie ist langwierig und nicht immer einfach durchzustehen, und auch wenn die Heilungschancen gut liegen, kann der Krebs zurückkehren. Deshalb sollten Frauen und Männer jeder Altersgruppe die häufigsten Krebsarten kennen, um sich über die Symptome informieren und rechtzeitig den Arzt konsultieren zu können.

    Bei der Frau ist Brustkrebs eine der häufigsten Krebsarten. Er verläuft oft so lange symptomfrei, bis die Frau von selbst ein Knötchen in der Brust ertastet. Zu diesem Zeitpunkt ist er bereits so groß, dass er vermutlich Metastasen gebildet hat, die sich nicht mehr nur in der Brust befinden. Mit dem richtigen Abtasten können Frauen bereits etwas früher erahnen, dass etwas mit ihrer Brust nicht stimmt. Beim Mann hingegen kommt Prostatakrebs besonders häufig vor. Auch dabei ist die erste Phase symptomfrei, erst danach kommt es zu Problemen beim Wasserlassen. Auch neurologische Probleme können Anzeichen sein, da die Prostata in der Nähe der Wirbelsäule liegt und das Rückenmark von der Ausbreitung oft mit betroffen ist.

    Lungenkrebs tritt häufiger bei Männern als bei Frauen auf und gilt als häufigste Krebsart. Er tritt in den mittleren Lebensjahren auf und ist in den meisten Fällen bei langjährigen Rauchern zu beobachten. Auch Lungenkrebs verläuft lange Zeit symptomfrei, die ersten Symptome sind gleichzusetzen mit denen des langjährigen Rauchens. Erst der Bluthusten, der ein ernstzunehmenderes Stadium signalisiert, ist für die meisten Lungenkrebspatienten das entscheidende Warnsignal. Dann ist der Krebs jedoch so weit fortgeschritten, dass eine Behandlung nicht mehr zuverlässig wirken kann.

    Häufiger treten Krebserkrankungen auch im Magen-Darm-Bereich auf. Magen- sowie Darmkrebs gehören hierbei zu den häufigsten Arten. Der Darmkrebs macht sich vor allem durch Blut im Stuhl bemerkbar, der zunächst an Hämorrhoiden denken lässt. Der Hausarzt sollte in diesem Fall immer eine kolorektale Untersuchung und eine Darmspiegelung zum Ausschluss von Darmkrebs anordnen. Magengeschwüre machen sich ebenfalls sehr spät bemerkbar, und zwar durch ein unangenehm drückendes Völlegefühl, dauerhafte Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Wenn diese Symptomatik auftritt, kann es bereits schwer werden, das Karzinom operativ zu entfernen.

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