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Was ist Krebs?

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Krankheiten

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  1. KatherinaK on Mrz 03, 2011

    Unter Krebs versteht man, dass Zellen entartet sind und in ihren Mechanismen wie Wachstum, Zellteilung oder sogar das Absterben gestört sind. Die Krebszellen sind aufgrund ihrer Einschränkung jedoch in der Lage, sich schneller zu teilen als im gesunden Zustand, was zu einer außer Kontrolle geratenen Vermehrung führt und dadurch ein Tumor entstehen kann. Die Tumorzellen, die bösartig sind (Krebs), können in daneben liegendes Gewebe eindringen, sich dort ebenfalls vermehren und allmählich das noch gesunde Gewebe zerstören.
    Als Krebs bezeichnet man auch einen Tumor, wobei Tumore sowohl gut- als auch bösartig sein können. Richtigerweise werden bösartige Tumore als Krebs bezeichnet. Unter einem „Tumor“ kann man eine Verhärtung oder auch Schwellung verstehen, welche auch durch Entzündungen oder Ergüsse entstehen können und demnach nicht nur bösartig, beziehungsweise Krebs sein müssen (was aber nicht bedeutet, dass diese ungefährlich sind).
    Bösartige Tumore zerstören gesundes Gewebe auch dadurch, dass sie, im Gegensatz zu gutartigen Tumoren, in der Lage sind über den Blutkreislauf oder auch das Lymphsystem (als Transportweg) in andere Organe einzudringen und diese anzugreifen. Diese Art der Verbreitung im Körper wird als Tochtergeschwulst oder als Metastase bezeichnet.
    Die bösartigen Neubildungen können in zwei Gruppen unterschieden werden. Zum einen gibt es die festen oder harten Tumore; dazu zählen Karzinome, welche aus den Epithelzellen (oder Deckzellen) der Haut, den Schleimhaut- und den Drüsenzellen entstehen können. Ebenfalls zu den soliden Tumoren zählen die Sarkome, die aus entarteten Muskel-, Fett-, Knochen- oder Bindegewebszellen entstehen.
    Zum anderen gibt es die „flüssigen“ Tumore, die bösartigen Hämoblatosen. Diese entstehen aus den Blutzellen und den Organen, welche Blutzellen bilden. Leukämie ist ein Beispiel für eine Hämoblastose.
    Damit Krebs dem Patienten angepasst optimal behandelt werden kann, wird er in verschiedene Stadien unterteilt, je nach Größe, Bösartigkeit und auch Ausbreitungsausmaß des Tumors.
    Die Neubildung von Krebszellen ist beim Mann an der Prostata am häufigsten, bei der Frau in der Brust.
    An Krebs zu erkranken ist genetisch bedingt, jedoch können bestimmte Umwelteinflüsse oder Lebensweisen die Krankheit auslösen. Beispielsweise kann Rauchen, die falsche Ernährung oder auch Gift aus der Umwelt der Auslöser sein. Die Symptome sind sehr verschieden, sie können zum Beispiel beginnen mit Verdauungsbeschwerden, Hautveränderungen, unerklärbaren Schmerzen oder Blut im Urin oder Stuhl.

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