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Schlank und schön mit Brühe – Heilfasten nach Buchinger

Posted by on Dezember 1, 2016 0 Comments Kategorie : Blog Tags : , ,

Heilfasten nach Buchinger – Was ist das?
Schlank werden und bleiben. Das ist uns allen ein Anliegen. Aber welche Methode ist die richtige, um Gesundheit und Schönheit auf Dauer zu erhalten oder wieder herzustellen? Eine beliebte Methode ist seit vielen Jahren die Heilfasten-Therapie nach Buchinger. Diese Form des Nahrungsverzichts verspricht neben einem raschen Gewichtsverlust auch positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Das Buchinger-Heilfasten wurde 1920 vom deutschen Internisten Otto Buchinger begründet. Als Arzt, der selbst an diversen Stoffwechselerkrankungen litt, erkannte schon bald den enormen Nutzen, den eine zeitlich begrenzte Enthaltsamkeit vom Essen für den Körper bringt. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Es gelang Buchinger tatsächlich, seine gesundheitlichen Probleme wie Rheuma mit Hilfe der Fastenkur zu lindern.

Wirkungsweise des Buchinger-Fastens
Durch den Verzicht auf feste Nahrung kommt der Körper zur Ruhe. Da er seine Verdauungstätigkeit einschränken kann, ist er nun in der Lage, notwendige Reparaturen – zum Beispiel an den Zellen – durchzuführen. Er konzentriert sich nun darauf, belastende Stoffwechselendprodukte aus dem Körper zu befördern, so dass die Stoffwechselvorgänge wieder reibungslos funktionieren. In dem Zusammenhang werden unsere ureigenen Selbstheilungskräfte aktiviert und führen zu einer Verbesserung vieler Erkrankungen. Außerdem wird verstärkt das Glückshormon Serotonin freigesetzt, was sich in einer besseren Stimmung äußert. Vorteil dieser Methode: Der Stoffwechsel wird nicht so stark belastet wie bei alternativen Nulldiäten. Denn: Die Zufuhr von bis zu 500 Kalorien in Form von Säften ist hier gestattet. So bekommt der Körper stets ein Minimum an Vitaminen und Elektrolyten zugeführt.

So funktioniert die Heilfastenkur nach Buchinger
Die Methode wird häufig stationär unter Beobachtung durchgeführt. Der Verzicht auf feste Nahrung erfolgt über einen Zeitraum von zwei bis vier Wochen. In eigener Regie kann das Fasten auch verkürzt ausgeführt werden. Eine Kur von sieben Tagen ist hier optimal. Der Ablauf erfolgt so: Am ersten Tag, dem sogenannten Entlastungstag, wird nur leichte Kost zu sich genommen. Dieser Tag ist wichtig, um Körper und Psyche auf das bevorstehende Fasten einzustimmen. Im Anschluss daran erfolgt die Darmreinigung mit Glauber- oder Bittersalz. In den folgenden Tagen sollen nach Buchinger regelmäßig weitere Darmentleerungen durchgeführt werden. In den sich anschließenden Fastentagen werden dann nur noch Wasser, Kräutertees, Obst- und Gemüsesäfte sowie Gemüsebrühe getrunken. In Absprache mit dem Arzt kann dieser zudem Buttermilch oder Kuhmolke verordnen, um einen Proteinabbau zu reduzieren. An die Fastentage schließen sich die Aufbautage an, in denen die Nahrungsaufnahme wieder schrittweise gesteigert und ein gesundes Essverhalten eingeübt wird. Das Fastenabbrechen wird im Allgemeinen mit einem Apfel eingeleitet. Tipp: Optimal ist es, wenn sich die fastende Person, die die Kur privat Zuhause durchführen möchte, für diese Zeit Urlaub nimmt. Nur so kann sie sich ganz auf sich konzentrieren.

Zusätzliche Maßnahmen während der Kur
In die Behandlung integriert werden sportliche und entspannende Maßnahmen, die der fastenden Person zu einer besseren Gesundheit und einem geringeren Gewicht verhelfen sollen. Neben Gymnastik und Entspannungsübungen stehen täglich Trockenbürstungen und Kneippsche Anwendungen auf dem Programm. Wichtig: tägliche Leberwickel-Anwendungen. Dabei wird eine Wärmflasche mit einem feuchten Tuch umwickelt und auf den Rücken in Höhe der Leber aufgelegt.

Bei welchen Erkrankungen werden Erfolge erzielt?
Besonders gute Erfolgsaussichten bestehen bei Patienten mit Herz- und Gefäßkrankheiten, atopischen Erkrankungen (Allergien) und Bluthochdruck. Auch bei Übergewicht, Diabetes, chronischen Schmerzzuständen und psychosomatischen Störungen bringt das Heilfasten nach Buchinger nachweislich Linderung. Und: Es hat sich bei Beschwerden wie Migräne, Gicht und speziellen Hautkrankheiten bewährt.

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